EINE SELBSTFAHRERTOUR AN DER PAZIFIKKÜSTE COSTA RICAS


Costa Rica ist ein Land des Ursprung, unberührte Natur und auch die Einwohner vermitteln diesen Eindruck. Jeden hier verbindet die Liebe zur Natur und den Tieren. Wer von uns Europäern einen Luxusurlaub am Pool plant, ist hier falsch. Es ist ein unvergessliches Abenteuer vorausgesetzt man hat das richtige Auge dafür.
Das Land der Vulkane ist eine Reise wert.

 

 

 

ANKUNFT  IN COSTA RICA

 

Nach einer 20 stündigen Anreise von Österreich über Frankfurt und Dallas samt der ersten Nächtigung in San Jose erreichten wir nach einer 3 stündigen Autofahrt den Ort Quepos/Nationalpark Manuel Antonio, wo wir im Hotel Villa Romantica, unter deutschsprachiger Leitung, für die nächsten 23 Tage eincheckten. Dieses Hotel ist jederzeit empfehlenswert, hat es doch einen Wohlfühlcharakter, europäisches Frühstücksbuffet und hervorragende Zimmer. Es befindet sich direkt angrenzend an den Nationalpark Manuel Antonio.

DIE STADT QUEPOS  liegt direkt an der Pazifikküste und ladet mit seinen weißen von schwarzer Lava durchzogenen Sandstränden zum Träumen ein.

Bis vor etwa 50 Jahren war Quepos der Hauptumschlagplatz der Chiquita und Dole Bananen. Eine eigene Bahnstrecke führte die Früchte nach Puntarenas zum Containerhafen. Im laufe der Zeit wurde jedoch die Bahnstrecke aufgelassen, da der Umschlagplatz auf die Atlantikseite nach Limon übersiedelt wurde.
Quepos liegt etwa 6m unter dem Meeresspiegel, gebaut auf trockengelegten ehemaligen Mangrovensümpfen, welche man rund um den Ort auch noch entdeckt.

Wir wunderten uns weshalb es hier so hohe Randsteine und bis zu einen Meter tiefe Rinnsale gibt. Der Grund dafür ist die Regenzeit, welche etwa von Ende Mai bis Ende Oktober andauert. Bei besonders starken Regenfällen kam es schon vor, dass der Ort nur mit Booten passierbar ist.

 

DAS LEBEN DER TICOS

 

Die Ticos, wie die Costa Ricaner in der Landessprache genannt werden, leben sehr bescheiden, gelten jedoch als die glücklichsten Menschen unserer Erde.
Die meisten Ticos sind indianischer Abstammung gemischt mit Spaniern und Kolumbien oder Paraguay. Gerade das einfältige Leben dieser Menschen verleiht diesem Land einen besonderen Flair.

MANGROVENTOUR PUNTARENAS

 

Heute fahren wir nach Puntarenas. Etwa 20 km nach Quepos biegen wir in eine unbefestigte Straße und fahren durch Ölpalmenhaine zum Fluss.
Wir werden bereits von unserem Guide, der uns heute durch die Mangrovenwälder per Boot führen wird erwartet.

NATIONALPARK CARARA

 

Nationalpark Carara, ungefähr 120 km von unserem Ausgangspunkt Quepos entfernt.Der größte Teil des Parks besteht aus dicht gewachsenem Primärwald, dabei befindet sich im nördlichen Teil Trockenwald und im südlichen Teil Regenwald. Dieser Park ist berühmt für seine Ara´s und Tukane. Leider mussten wir feststellen, dass die Reisezeit Februar nicht optimal für die Möglichkeit einen Ara zu sichten ist, da diese die Brutzeit in den Nestern hoch oben in den riesigen Baumkronen verbrachten. Nichts desto trotz konnten wir dafür viele wunderschöne Pflanzenarten und andere Tiere beobachten.

Bei der Rückfahrt vom Nationalpark Carara kann man vor der Brücke über den Río Tárcoles noch Spitzkrokodile die sich einem Sonnenbad hingeben beobachten und fotografieren.

Auf der Rückfahrt sahen wir Brahman´s. Es ist eine Unterart des Zebu. Diese Rinderrasse ist besonders den tropisch heißen Regionen der Erde angepasst

CERRO DE LA MUERTE-SAVEGRE / NEBELWALD

 

Heute haben wir eine längere Tour auf unserem Plan. Etwa 3,5 Stunden Fahrzeit über Dominical durch die Stadt San Isidro und über die Pan Americana erreichten wir über Serpentinen den in 3491m Höhe gelegenen Ort Savegre. Schon beim hinauffahren hielten wir einige Male an um das traumhafte Panorama in Bildern festzuhalten. Es ist schon anmutig wie der schwere Nebel sich über die Bergketten legt. Hier ist die Vegetation ganz anders als im Tal. Gefühlte 15-18 Grad hat es hier, wir brauchten sogar eine Jacke. Die Ticos die hier leben sammeln Brennholz und heizen ihre Hütten.

Savegre Lodge, hier fließt der Rio Savegre durch. In der Regenzeit kann man hier herrliche Wasserfälle entdecken.

Ein Stop in einer Vanilla-Farm war ebenso interessant. Man zeigte uns alle Gewürze, Kakaobohnen und wie die Bourbonvanille befruchtet wird.

 

DIE MANGROVEN VON SIERPE

 

Heute steuern wir einen der angeblich schönsten Orte Costa Ricas an - den Ort Sierpe, den wir über Dominical, Uvita und Palma Norte erreichen. Schon die Hinfahrt wurde zum Erlebnis, sind doch die Strände von Uvita berühmt für ihren weißen, einsamen Sandstrand. Die prachtvolle Vegetation mit unzähligen farbigen Blüten säumen die Küstenstraße und ergänzt sich mit seltenen Vogelarten.

Rio Sierpe, hier erwartete man uns bereits. Maria unser Guide führte uns auf´s Boot und wir fuhren los. Die Tour sollte etwa 4 Stunden dauern. Auf dem Fluss schwimmen unzählige violettfarbene Wasserhyazinthen.

Nicht mal unser Fotoequipment richtig ausgepackt, überraschten uns bereits die ersten tierischen Mangrovenbewohner.

Der Höhepunkt dieses Tages waren sie. Die Arakangas auch Hellroter Ara genannt. Einmal zusammen, für immer vereint.

Mit einem Bad am Strand von Uvita ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.

HIER NOCH EINIGE TIPPS FÜR REISEINTERESSIERTE NACH COSTA RICA

 

Die Währung in Costa Rica (Mittelamerika) ist der Colones, jedoch werden auch überall US-Dollar akzeptiert. Geldwechsel ist kein Problem, da es sehr viele Banken in diesem Land gibt.

Die Landessprache ist spanisch doch wird auch Englisch gesprochen.

Die Preise sind moderat und es ist alles durchaus leistbar.

Brauchst Du einen Leihwagen, ebenfalls kein Problem, da sämtliche bekannte Anbieter  präsent sind. Anzuraten wäre aber unbedingt eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, da die Diebstahlsquote relativ hoch ist.

Die Costa Ricaner sind grundsätzlich ein äußerst freundliches Volk und man braucht keine Bange vor Überfällen haben. Natürlich sollte man sich trotzdem nicht allzu auffällig zur Schau stellen und Schmuckstücke besser im Hotel lassen.

 

Solltest Du Dich für dieses Land interessieren, bin ich jederzeit gerne bereit, Dir bei der Erstellung und Organisation Deiner Reisepläne behilflich zu sein.

Schreib mir einfach eine Nachricht und ich werde mich mit Dir in Verbindung setzen!

 


 

Hier beginnt die Bilderreise durch Costa Rica